Leicht verfügbares Bodenwasser (LVB)

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Einführung

Die Funktion Leicht verfügbares Bodenwasser (LVB) hilft Ihnen, Ihre Bewässerung einfach zu steuern, indem sie Ihnen die im Boden für Ihre Kulturen verfügbare Wassermenge anzeigt.

Das Ziel: Ihnen zu helfen zu wissen, wann bewässert werden soll und in welcher Menge, ohne komplexe Daten interpretieren zu müssen. Tensiometerdaten (in kPa) sind nicht immer einfach zu analysieren.


Voraussetzungen

Um die Funktion nutzen zu können, müssen Sie:

  • eine Parzelle erstellen
  • mindestens ein Tensiometer mit der Parzelle verknüpfen
  • die Parzellenonfiguration abschließen (Umgebung, Bewässerungsart, Kultur und Bodentextur)

Um das Widget anzuzeigen, müssen Sie es außerdem aus dem Widget-Katalog Ihrer Parzelle hinzufügen.


Was stellt der Speicher dar?

Der Wasserspeicher stellt den im Boden für Ihre Pflanzen verfügbaren Wasservorrat dar.

Es werden zwei Zonen unterschieden:

  • Leicht verfügbares Bodenwasser (LVB):
    Das Wasser ist für die Pflanzenwurzeln leicht zugänglich → Ihre Kulturen befinden sich in Wasserkomfort
  • Überlebensspeicher:
    Das Wasser ist schwerer zu extrahieren → Ihre Kulturen geraten unter Wasserstress

Die Sättigungszone ist sichtbar, um lediglich das Phänomen der Bodenwassersättigung darzustellen.

Das Ziel ist es, den Wasserstand im leicht verfügbaren Bodenwasserbereich (LVB) so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Bewässerung auszulösen, bevor dieser Bereich unterschritten wird. Dafür stehen mehrere Techniken und Methoden zur Verfügung.

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Am unteren Rand des Diagramms werden Niederschläge und Bewässerungsereignisse angezeigt, die den LVB-Kurvenverlauf kontextualisieren.


Wie liest man die Karte?

Auf der Karte zeigt jede Parzelle einen Wert in Millimetern (mm) an, der dem im Boden verfügbaren Wasser entspricht.

Er hängt von der von Ihnen gewählten Aggregation ab. An T-1 kann der Stand noch zufriedenstellend sein, während er an T 0 vollständig im Überlebensspeicher liegen kann.

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  • Dunkelblau (Bodensättigungszone): befindet sich der Cursor hier, ist der Boden mit Wasser gesättigt
  • Hellblau (Leicht verfügbares Bodenwasser): befindet sich der Cursor hier, ist das Wasser für die Pflanzen leicht zugänglich
  • Rot (Überlebensspeicher): befindet sich der Cursor hier, stehen die Kulturen unter Wasserstress
  • Cursor: Speicherstand

Dies ermöglicht Ihnen:

  • Schnell die zu überwachenden Parzellen zu erkennen
  • Ihre Bewässerungsmaßnahmen zu priorisieren

Einstellungen

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Zur Ergänzung des auf den Parzellenenseiten verfügbaren Widgets stehen Ihnen mehrere Einstellungen zur Verfügung: 

  • Die phänologischen Stadien Ihrer Kultur ein- oder ausblenden, sodass Sie Ihre Bewässerungsstrategie mit wichtigen Wachstumsstadien korrelieren können
  • Die Standardkonfiguration entspricht dem Zeitraum und dem Zeitschritt, die standardmäßig angezeigt werden, wenn Sie den Speicherstand konsultieren (z. B. die letzten 30 Tage für einen Überblick)
  • Die Skalenkonfiguration bietet 2 Optionen: automatische Skalierung (angepasst an die Kurvenamplitude) oder benutzerdefinierte Skalierung (bei der Sie die untere und obere Grenze festlegen können)
  • Und schließlich die Möglichkeit, das Widget zu entfernen, falls es für Sie nicht relevant ist oder Sie lieber das Tensiometer- oder Kapazitätssonden-Daten-Widget verwenden möchten.

Wie wird diese Funktion im Alltag genutzt?

1. Den Wasserstand verfolgen

Überprüfen Sie regelmäßig die Karte oder das Diagramm, um die Speicherentwicklung zu verfolgen und den Beginn Ihrer Bewässerungssaison zu planen.

2. Bewässerungen antizipieren

Wenn sich der Stand dem Überlebensspeicher nähert, planen Sie eine Bewässerung.

3. Gaben anpassen

Überprüfen Sie nach einer Bewässerung oder einem Niederschlag die Auswirkung auf den Stand und passen Sie Ihre Bewässerungsstrategie an.


Was sind die Vorteile?

  • Vereinfachte Bewässerungsentscheidungen
  • Besseres Wassermanagement
  • Reduzierung von Wasserstress
  • Zeitersparnis bei der Analyse

Wissenswertes

Derzeit basiert diese Berechnung auf den Daten Ihrer Sensoren. Sie ist auf die maximale Tiefe Ihrer Sensoren begrenzt: z. B. zwischen 20 und 90 cm für Tensiometer und 60 cm für Kapazitätssonden. Ihr Boden kann jedoch 1 m oder 1,5 m tief sein...

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