Haben Sie Unterschiede zwischen dem von Ihrem Weenat-Windmesser gemessenen Wind und den Daten des nationalen Wetterdienstes festgestellt? Hier ist eine Erklärung:
Météo France misst den Wind in einer Höhe von 10 m über dem Boden, während der vernetzte Weenat-Windmesser den Wind in einer Höhe von 87 cm über dem Boden misst. Allerdings ist die Windgeschwindigkeit in 10 m deutlich höher als die in 1 m, da es weniger Hindernisse, Turbulenzen usw. gibt. Diese Wahl erklärt sich durch die Notwendigkeit, den Wind möglichst nah an den Kulturen zu messen.
Das heißt, es gibt eine einfache Möglichkeit, die Windgeschwindigkeit in 10 m aus einer Messung in 1 m abzuschätzen: Anwendung eines Faktors von 5/3.
Zum Beispiel: Wenn Ihr Windmesser eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von V1m = 9 km/h anzeigt, dann gilt: V10m = 9 * 5/3 = 15 km/h.
Diese 5/3-Methode ist natürlich eine Vereinfachung eines Modells, das komplex sein kann. Viele Faktoren beeinflussen die Windmessung: das Vorhandensein von Hindernissen (Gebäude, Bäume, Hecken) selbst in größerer Entfernung, die Bodenrauigkeit, lokale Turbulenzen usw.